hi spizialist,
wenn Du eine Linearführung mit Kugellagern bauen möchtest...
(hoffe ich habe das so richtig verstanden)
...das wurde schon öfter mit mehr oder weniger Erfolg gemacht.
Das Problem dabei ist, daß sich die Lager recht schnell in das Aluminium einlaufen und das Spiel vergrößern.
Bei Alu-Profilen wäre es sinnvoll dort, wo die Kugellager laufen Flachstahl aufzuschrauben (z.B: mit Senkkopfschrauben neben der Lagerlaufbahn).
Man kann versuchen auf den Flachstahl ein sehr breites Bandsägeblatt (mit abgeschliffenen Zähnen) auf den Flachstahl zu kleben.
Die Breite des Sägeblattes muß mindestens so breit wie das Lager sein.
Das Bandsägeblatt ist recht hart und läuft nicht so schnell ein.
Der Flachstahl verteilt die Last gleichmäßig auf das darunter liegende Alu.
Mehrere Kugellager verteilen die Last besser. Die Belastung für das darunter liegende Material ist dann nicht mehr so hoch.
Bei einer solchen Konstrukiton würde ich ganz auf Alu verzichten und ein 5mm dickes Stahlrohr kaufen (z.B: 40mm x 40mm) und dann dort das Sägeblatt aufkleben.
Da Du ohne das Konstrukt zu schleifen keine einheitliche Dicke hinbekommst hat Dein Wagen entweder viel Spiel (im 1/10mm Bereich) oder er klemmt.
Spiel ist nicht gut, da sich der Fräser beim Gleichlauffräsen in den Werkstoff reinziehen kann (wird) und er mit einem "knack" abbricht.
Dies kann man bedingt umgehen, wenn man eine Seite der Lager so konstruiert, daß sie z.B: durch starke Federn (oder eine durch das Material bedingte federnde Halterung) an das Vierkantstahlrohr gedrückt werden.
Dabei müssen die Federkräfte größer sein, als die auftretenden Fräskräfte, damit der Fräser die Führung nicht verschieben kann.
Das sollte beim Platinen-, Kunststoff-, und Holzfräsen aber nicht das Problem sein!
liebe Grüße,
Klingon77







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