Das ist genau das was ich mache, wenn ich einen Drezahlsensor unter jeden Rotor packe...Zitat von Manf
Man kann entweder eine Reflex-Lichtschranke unter jedes Rotorblatt packen, so dass jedesmal wenn das Blatt über der Lichtschranke ist ein Signal ausgelöst wird(Das gibt natürlich 2 Impulse pro Umdrehung, sollte aber jeder umrechnen können.
Oder falls man ein simples Getriebe verwendet, dann kann man die Drezahl direkt an dem Zahnrad abgreifen, auf dem auch der Rotor sitzt (z.B. mit einer Encoder Scheibe unten auf dem Zahnrad. Diese hat ein schwarz/weiß Muster auf das die Lichtschranke anspricht).
Noch was, falls ihr mehr Rechenpower braucht, dann versucht es doch mit den Gumstix. Diese kommen mit ARM Prozessoren zwischen 200-400 MHz und laufen mit Linux. Sogar WLAN Module gibt es dafür.
http://www.gumstix.com
Mit so viel Rechenpower kann man das Ding nicht nur einfach in der Luft halten, man kann den 'Flugroboter' (oder UAV-Unmanned Air Vehicle, wie solche Dinger eigentlich heißen) auch was sinnvolles tun lassen.
Es gibt sogar Open Source Projekte für UAV's, bei denen man sich die Software holen könnte: http://autopilot.sourceforge.net
Natürlich müsste man diese Software überarbeiten, so dass sie auch einen Quadrocopter steuern kann, aber das wäre sicherlich ein interessantes Projekt!
In Japan sind übrigens neue Batterien rausgekommen, welche die doppelte Leistung/Haltbarkeit einer normalen Alkaline haben. Früher oder später kommen diese sicherlich auch nach Europa. Diese Batterien wären auf jeden Fall nützlich für einen Strom-gierigen Quadrocopter!
http://www.tomshardware.com/hardnews...28_130512.html
Nebenbei bemerkt, die ganze Diskussion hier war sehr hilfreich für mein eigenes Projekt. Ich baue zur Zeit an einem 'Avatar' (Beiname -the flying eye-). Grundsätzlich hatte ich nur die Idee eine möglichst billige fliegende Kamera zu konstruieren. Und da mir die käuflichen mini Video Sender einfach viel zu teuer waren habe ich einen anderen Weg gewählt.
Ich habe einfach ein Video Sender/Empfänger Paar genommen, das für den häuslichen Gebrauch gedacht war (kostet etwa 30 Euro bei Conrad) und hab's auseinander genommen. Dadrin war dann halt ein 2,4 GHz Sender/Empfänger Paar (mit Audio!) und ein 433MHz Sender/Empfänger Paar (Zur Weiterleitung von IR_Fernbedienungssignalen gedacht).
Für meine Konstruktion überlegte ich aber eine zweimotorige Machine zu bauen, wegen dem Strombedarf.
Quasi einfach nur zwei Motoren mit je einem Rotor, welche frei um eine Achse schwenkbar sind. Das ganze sollte dann ungefähr aussehen wie ein fliegendes Karo und dazu noch möglichst klein sein!
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