Hallo Onur,

naja... da werden die Meinungen ziemlich auseinander driften, weil sich die Auswahl des Boards bei jedem auch irgendwo am Kenntnisstand orientiert.
Der eine hat schon gut Ahnung und ist daher in der Lage, auch professionelle Systeme (wie RN oder STK) sinnvoll einzusetzen.

Der nächste wiederum ist froh, wenn er anfangs noch nicht mit einer Fülle von Bauteilen, Funktionen und Optionen überschüttet wird, deren Möglichkeiten er weder abschätzen noch nutzen kann.

Von daher würde ich durchaus empfehlen, sich ein Stück Lochraster-Platine oder auch ein Steckboard zu schnappen und einfach mal die Grundschaltungen selbst zusammenzubasteln.

Das spart viel Geld, macht Spaß und bringt jede Menge Erfahrung!

Die Basisbeschaltungen der AVR-Prozessoren sind eigentlich derartig einfach, da kann man kaum was falsch machen.
Und selbst der ISP-Adapter für den Parallelport wird besteht im Wesentlichen nur aus einem 74HCT244 und ein paar Steckern, aber den kann man natürlich auch einzeln kaufen.

Ich bin vor ein paar Monaten auch so bei den AVR´s eingestiegen, und ich würde das jederzeit wieder so machen.
Unter http://www.mikrocontroller.net/tutorial/ findest Du die Grundschaltungen leicht verständlich erklärt.
Die dort gezeigte Schaltung mit dem AT90S4433 funktioniert auch bei anderen ISP-fähigen AVR´s.

Ich behaupte mal ganz dreist:
Wer nicht in der Lage ist, das nachzulöten, sollte lieber gleich die Finger von der Elektronik lassen... Bild  

Hier im Forum findest Du auch die Schaltpläne für die RN-Boards, diese sind allerdings schon deutlich komplexer.

Qualität und Preis-Leistungsverhältnis der RN-Bausätze sind im Vergleich mit anderen Systemen echt super, aber zum Zerschießen sind sie zu schade, und auch der Zusammenbau dürfte nicht unbedingt einfach sein für einen Anfänger.

Also lieber erstmal aus Unkenntnis ein paar Bauteile für 5 Euro auf einem Stück Lochraster grillen, bevor man sich so ein gutes Board zerschießt und dann noch nicht mal weiß, woran es gelegen hat.

Viele Grüße

Torsten