Ok, dann muss ich das Projekt eben etwas hängen lassen.

>Zuleitungen<:
Klar, daß man mit den Zuleitungen immer so nah als möglich am
Chip setzen sollte. Also am Besten sogar direkt. Bei Platinen
herkömmlicher Art muß man Aufzinnen oder einfach Verstärken,
daß umgehe ich mit einem elektromechenischem Trick, der sich bei
solchen Monsterchips immer bewährt hat.

Ich habe ca. 2-5mm (also viel weniger als die Mini-H-Bridge)
nach den Chipfüßchen schon meine 4mm2 Zuleitungen angeschlossen.
Somit verhindere ich die von Dir angegeben Spannungsverluste
oder auch andere negative Erscheinungen, wie z. B. kapazitive
Brücken die sich negativ auf solche Empfindliche Teile ergeben würden.
Das als kleinen Hinweis, wenn Du mal wieder neue Platinen anfertigst.
Was die Stromstärke betrifft, sind das wenn ich an meine beruflichen
Jahre denke, kleine Fische, denn ich hatte bspw. mit DC Motoren
und Ansteuerungen bis 500A zu tun. Da sind Funkenflug usw. an
der Tagesordnung gewesen, wenn man mal nicht aufpasste.
Akkus mit 1000 Ah usw., da kann es einem grad schwindlig werden
und gefährlich wird es auch noch.

Na ja, und nun ist es mehr das Hobby, aber die Erfahrungswerte helfen
da ungemein, und man kann sie nirgends nachlesen, da man sie
selbst machen muß.

Frank, kannst Du mir vielleicht zu folgendem Problem einen Tipp geben:

-Ansteuerung eines MOSFET´s (1

Wenn ich einen soilchen Monstermotor (1 KW) über einen speziellen PWM
Chip und einen nachgeschlatenen MOSFET belastungslos ansteuere, habe ich keine MOSFET Ausfälle.

Nun habe ich seit einiger Zeit PIC´s über die ich den gleichen MOSFET
ansteuere, nur, wenn ich 100% fahre, dann macht es klick und der
MOSFET fährt zur Hölle. Egal um welchen MOSFET es sich handelt.
Und da bei Leerlauf keine Ampers auftreten, ist das völlig undefinierbar.
Auftauchen tun diese Probleme nur bei dem großen Motor, die kleineren
zerstören die MOSFET´s nicht.

Aber das muß ein spezielles Problem sein, da wie gesagt mit dem PWM
Chip diese Schwierigkeiten nicht auftreten ! Es muß eine reines
Ansteuerngsproblem sein, denn auch die Schutzdioden am Motor sowie zwischen Gate und Drain helfen da nicht vor dem MOSFET - Tod.

Was kann da die Ursache sein ?
Der Spezialchip bringt Gatespannungen von 0 V bsi 6,8 V DC, und der
PWM PIC am Ausgang 0 V bsi 5 V DC.

Ansonsten kann ich auch keine oszilloskopischen Unterschiede
erkennen, ich stehe gelinde gesagt auf dem Schlauch. Hab ich doch
gedacht man könnte das so toll und auch viel flexibler mit einem
PIC gestalten.

Oder sollte ich da einen Treiberchip wie z. B. den L293 davorschalten,
damit diese MOSFET Ansteuerungen nicht direlkt dem PWM überlassen
sind ? Ist das die bessere Varinate ? Aber warum klappt es dann
mit dem PWM CHip ohne Probleme ?

Vielleicht weis da eine Schwachstromelektroniker mehr als
ein Starkstromelektroniker !? hi

Gruß Jon

1) Verwendete N-Kanal MOSFET Bauteile:
- BUZ 11, 50 V, 30 A, RDSon 0,04 Mohm (d. mö. ich nicht mehr verw.)
- IRF 1010N, 55 V, 68 A, RDSon0,012
- IRF 1104, 40 V, 100 A, RDSon 0,009
- Schottky als Schutzdiode am Motor 45 V, 30 A
- 18 V Zenerdioden zw. Gate und Drain