Das ist versprochen! Dauert jedoch noch ein paar Tage. Ich stelle mir vor -
erst der praktische Versuch wird die Tatsache offenlegen - daß der IGBT
sich so verhalten wird, wie mit hoher Schaltfrequenz, jedoch verschliffenen
Flanken. VG Micha
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Das ist versprochen! Dauert jedoch noch ein paar Tage. Ich stelle mir vor -
erst der praktische Versuch wird die Tatsache offenlegen - daß der IGBT
sich so verhalten wird, wie mit hoher Schaltfrequenz, jedoch verschliffenen
Flanken. VG Micha
Die professionelle Methode wäre wohl, das mit der thermischen Impedanz (gibt's nicht in jedem Datenblatt...) auszurechnen.
Beispiel: http://www.farnell.com/datasheets/83061.pdf, Figure 3
Bei tp=0,1s und duty-cycle=0,01 bist du bei ca. 1,2 K/W.
300V * 30 Ampere sind 9 kW, angenommener Wirkungsgrad 78% macht 2,5 kW Verlustleistung.
1,2 K/W * 2,5 kW = 3000 K. => viel zu viel.
Vielen Dank erstmal für die vielen Hinweise. Bisher hatte ich noch keine
Funktionsprobleme mit meiner Testschaltung, allerdings lief sie auch
noch nicht "hardcore". Mein zweites "Problem" ist die Nutzung zweier
IGBT als TRIAC-Ersatz, um die parasitären Zundungen zu vermeiden.
Dazu schalte ich 2 einzelne IGBT mit integrierter Paralleldiode antiseriell.
Probleme konnte ich auch noch nicht feststellen, meine Frage lautet
jedoch, ob die integrierten Paralleldioden perspektivisch für Funktions-
zwecke genutzt werden können mit dem vollen Schaltstrom des
eigentlichen IGBT? VG Micha