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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Spannung messen



fiatx
14.12.2008, 14:21
Hallo

Ich habe mir sämtliche Artikel über den Ad Wandler durchgelesen die ich gefunden habe, verstehen werde ich sie hoffentlich auch noch irgendwann.

So meine Frage zum verständnis.

Ich will mit dem Atmega eine 12Volt Blei Batterie messen und überwachen.

Dass dieses am Mikro geht muss ich über einen Spannungsteiler an den Mikro gehen so dass die Spannung die Ankommt max 5 Volt beträgt.
Als Referenzspannung wollte ich die 5 Volt der Stromversorgung des Mikrocontrollers nehmen.

Die Spannung am Akku wird denke ich zwischen 10 und max 13Volt liegen.

Ist meine Aussage jetzt grundsätzlich so richtig?

Ach ja schreiben wollte ich alles in Bascom AVr

Gruß Sven

Hubert.G
14.12.2008, 15:10
Das ist Grundsätzlich richtig.
Du musst jedoch bedenken das der Akku beim laden mehr Spannung bekommt. Bei einem Bleigel-Akku sind das etwas 13,8V, bei einem offenen Bleiakku bis zu 14,4V.
Die gewünschte Referenzspannung kannst du im ADC-Register einstellen.

fiatx
14.12.2008, 19:26
Danke

Der Akku soll nicht beim Laden überwacht werden sondern im eingebauten Zustand.

Also als Information bevor die Spannung zusammen bricht, er wird in ein Modellboot gebaut.

Muss ich bei den Wiederständen noch etwas beachten da sie ja einiges an Spannung vernichten müssen?

Danke Sven

ikarus_177
14.12.2008, 19:36
Hi fiatx,

zu den Widerständen: ich würde sie möglichst groß dimensionieren, damit ein möglichst kleiner Strom über die Widerstände gegen GND fließt. Ich hab bis jetzt immer 3 Widerstände in Serie geschalten (je 100k). Der gemessene Wert muss dann nur noch mal 3 gerechnet werden, und schon hast du die Batteriespannung.

Bei mir hats so mit 300k funktioniert, allerdings würde ich vorher noch im Datenblatt des ATMegas nachsehen, ich glaube das "offizielle" Maximum an Widerstandswert für den ADC beträgt so um die 10k? Natürlich kann man auch höhere Widerstandswerte nehmen, dass geht dann aber auf Kosten der Genauigkeit.


Viele Grüße

Besserwessi
14.12.2008, 21:30
Da sich die Spannung eher langsam ändert, kann man an den AD Wandler Eingang einen Kondensator (ca. 22-100 nF) hängen, dann dürfen die Wiederstände auch wesentlich größer sein (z.B. 470 K) als die 20 KOhm aus dem Datenblatt.