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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Chopperbetrieb mit L297/L298



matrixx
20.10.2005, 12:52
Hallo!

Ich arbeite zurzeit an einer Diplomarbeit an einer HTL.

Baue hierfür eine Schrittmotoransteuerung für einen 2pol.-bipolaren Schrittmotor (5V).
Verwende dazu einen L297 und L298 und 24V-Versorgungsspannung.

Der Betrieb mit dem Chopper funktioniert. Habe das erste Mal den Chopper mit einer Frequenz von 3kHz gespeist. Der Motor hat dabei sehr gesummt und ist heiß geworden. Der L298 ist dabei auch abgebrannt.

Dann habe ich die Frequenz auf 1kHz umgebaut. Dies ist die 4-fache Frequenz der maximalen Schrittfrequenz.
Hier vibriert der Motor und macht beim Anfahren und Abstellen einen Ruck.
Der L298 und der Motor erwärmen sich leicht.

Das ganze habe ich im FullStep-Betrieb durchgeführt.
Das Ruckeln ist im HalfStep-Betrieb nicht mehr spürbar.

Nun habe ich die Frage, was passiert, wenn ich die Chopperfrequenz auf 20kHz erhöhe? Ist dies sinnvoll?
Was wäre eine sinnvolle Spannung zum Betreiben dieses 5V-Schrittmotors?

MFG Martin

matrixx
23.10.2005, 14:57
Hallo!

Weiß niemand eine Antwort darauf!

Liebe Grüße
Martin

Michael
23.10.2005, 15:14
Hallo matrixx,

Ich arbeite zurzeit an einer Diplomarbeit an einer HTL
mit 18 Jahren?

Der Betrieb mit dem Chopper funktioniert....Der L298 ist dabei auch abgebrannt.
aha, funktioniert doch nicht?

Was wäre eine sinnvolle Spannung zum Betreiben dieses 5V-Schrittmotors?

24 Volt ist doch ok.

Weiß niemand eine Antwort darauf!
du schreibst so wirr, dem Chopper muß man normal keine Frequenz einspeisen, das erledigen ein Widerstand und ein Kondensator.
Wo hast du denn die Chopperfrequenz eingespeist?
Hat du schnelle Schutzdioden an den Ausgängen angebracht?

Gruß, michael

matrixx
23.10.2005, 15:26
Hallo Michael!

Der Widerstand und der Kondensator bilden zusammen einen Oszillator. Mit dem Takt des Oszilators wird der Chopper gespeist. Bei Ansprechen des Überstromes schaltet der L297 ab und schaltet beim nächsten Takt des Choppers wieder ein. Bei 1kHz funktioniert dies ohne Probleme.
Meine Frage ist nun, was bei 20kHz passiert

MfG Martin

Michael
23.10.2005, 15:38
Hallo matrixx,

Ich arbeite zurzeit an einer Diplomarbeit an einer HTL

mit 18 Jahren?
mich würde schon interessieren, ob du vielleicht ein Wunderkind bist!


Meine Frage ist nun, was bei 20kHz passiert
das kommt auf deine Schaltung an, hast du einen Link?

Offene Fragen wären z.B. nach
Referenzspannung, Sensewiderständen, Schutzdioden(zum 2.mal)...

Gruß, Michael

23.10.2005, 18:13
Hallo
Wir haben über die ganze letzte Klasse eine Projektarbeit, die dann bei der Matura mitberücksichtigt wird.

Die Schaltung ist noch nicht digital. Es ist der Standardaufbau, wie im Datenblatt des L297 beschrieben,
Sensewiderstände = 1Ohm
Referenzspannung = 1,2V
Schutzdioden = BYW100-200

MfG Martin

Michael
23.10.2005, 19:53
Hallo Gast-Martin,

Der Betrieb mit dem Chopper funktioniert. Habe das erste Mal den Chopper mit einer Frequenz von 3kHz gespeist. Der Motor hat dabei sehr gesummt und ist heiß geworden.

Daß der Motor heiß wird, ist bei 1,2 Ampere und 24 Volt Versorgung eigentlich zu erwarten.


Der L298 ist dabei auch abgebrannt.
Hast du etwa keine Kühlkörper drangemacht? ](*,)

Ich habe bei IWAN (http://www.team-iwan.de/iwan/mechanik.php) die Schaltung mit 12 Volt laufen und die Kühlkörper an den L298ern werden ca 40-50° warm.

Ich würde an deiner Stelle die Spannung am Ref-Anschluß zurücknehmen und erstmal mit kleinen Strömen arbeiten (<500mA). Unbelastet sollte sich da am Motor auch was tun.

Gruß, Michael

locked
23.10.2005, 21:08
Hallo Michael,
in Österreich ist dass nun einmal so, dass man in der letzten (meist 5te) Klasse einer HTL die Möglichkeit hat, eine Diplomarbeit zu bauen/schreiben.
Dazu muss man kein Wunderkind sein sondern einfach nur genug Interesse (natürlich auf können) zeigen.

Mit freundlichen Grüßen locked

zefram
24.10.2005, 06:52
Halllo,

der Begriff "Diplomarbeit" wird in Deutschland ausschließlich zur Bezeichnung einer Abschlußarbeit an einer Hochschule zum Ewerb des akademischen Grades Dipl.-X. verwendet. Daher das Mißverständnis.